MGEPA Patientenbeauftragte - Patientenverfügung

Übersprungnavigation


Seiteninfo

Behandlungsfehler

Büro des Patientenbeauftragten

Anschrift: Gesundheitscampus-Süd 9, 44801 Bochum
Telefon: 0234 91535 1910

E-Mail: info(at)patientenbeauftragter.nrw.de

Patiententelefon: 0234 91535 1940
(MO-FR 9.00-18.00 Uhr in Kooperation mit „NRW direkt“)

Nachricht senden >

Inhalt

Patientenverfügung

Der technische Fortschritt in der Medizin bietet heute, wie zukünftig, immer bessere Aussichten zur Linderung und Bewältigung von Krankheiten. In den meisten Fällen ist diese Entwicklung Patientinnen und Patienten von Nutzen. Es gibt jedoch auch Konstellationen, die zu Belastungen und Leiden führen können und nicht dem Willen der Patientin oder des Patienten entsprechen.

Für derartige Situationen empfiehlt es sich, in Form der Patientenverfügung, Vorkehrungen zu treffen. Für Fälle, in denen Sie unfähig sind selbstbestimmt zu entscheiden, können Sie Ihren künftigen und individuellen Behandlungswillen in einer Patientenverfügung schriftlich formulieren. Die Verbindlichkeit der Patientenverfügung ist seit dem Inkrafttreten des Patientenverfügungsgesetzes im Jahr 2009 gestärkt worden.

Allerdings kann im Einzelfall nicht jede Behandlungssituation genau vorhergesehen und in der Patientenverfügung beschrieben werden. Um Ihren individuellen Behandlungswillen in diesen Situationen zu erhalten, können Sie zudem rechtsverbindlich einen Ansprechpartner Ihres Vertrauens im Rahmen der Vorsorgevollmacht bevollmächtigen. Darüber hinaus ist es sinnvoll Ihre Wertmaßstäbe, moralischen und religiösen Überzeugungen sowie Ansichten zum Leben, Leiden und Sterben zu beschreiben. Diese Informationen können eine wesentliche Hilfe bei der Auslegung Ihrer Patientenverfügung darstellen.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Patientenverfügung birgt oftmals viele Fragestellungen:

  • Benötige ich unbedingt eine Patientenverfügung?
  • Wie erhält der behandelnde Arzt meine Patientenverfügung, wenn diese benötigt wird?
  • Welche Form muss meine Patientenverfügung aufweisen?
  • Was ist eine Vorsorgevollmacht?

Zu diesen und weiteren individuellen Fragen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz umfassende Informationen.

Informationen stellen auch das nordrhein-westfälische Justizministerium und die Ärztekammer Nordrhein sowie die Ärztekammer Westfalen-Lippe zur Verfügung.

Bei der Formulierung einer Patientenverfügung ist ein kritischer Umgang mit dem Angebot bestehender Muster und Textbausteine notwendig. Diese decken sich in der Regel nicht mit Ihren spezifischen Bedürfnissen und sollten im Einzelfall angepasst werden. Sofern Unsicherheiten bestehen, die nicht durch die vorhandenen Ratgeber und Informationen beseitigt werden können, ist es hilfreich eine der nachfolgenden Informations- und Beratungsmöglichkeiten zu nutzen.  

Informations- und Beratungsangebote für eine Patientenverfügung:

 

Erstellt am 08.08.2014

Fuß-Navigation

Übersichts-Bereich